Altes Netbook wieder flott gemacht

Vor vielen Jahren habe ich für den persönlichen Gebrauch mal ein gebrauchtes Netbook* angeschafft, nämlich ein LG X110. Wie es häufig so ist, war das Gerät irgendwann veraltet, es wurde ein neues angeschafft und das alte Modell wanderte in eine Schublade.

Als Corona unsere Kinder dann ins Homeschooling zwang, brauchte unsere Tochter nun plötzlich einen eigenen Computer, schließlich benötigt die beste Ehefrau der Welt unseren PC um unter anderem ihr Blog SollUMBRUCHstelle mit Inhalten zu füllen. Also machte ich mich daran, das alte Netbook zu reaktivieren.

Schnell war klar, dass der Mini-Laptop für aktuelle Windows-Versionen* deutlich zu schwach auf der Brust ist. Also blieb mir nur, auf ein leichtgewichtiges Linux auszuweichen. Nach dem Test verschiedener Distributionen fiel meine Wahl auf SparkyLinux. Diese schnelle schlanke Distribution ist speziell für den Einsatz auf älteren Geräten optimiert. So benötigt dieses Betriebssystem je nach Auswahl der Benutzeroberfläche nur 256 bzw. 512 MB Arbeitsspeicher, eine Voraussetzung, die selbst bei meinem Uralt-Gerät erfüllt wird.

Als zweite Maßnahme, um das alte Netbook wieder einigermaßen flüssig nutzbar zu machen, habe ich die eingebaute Festplatte gegen eine deutlich schnellere SSD* ausgetauscht.

Nach dem Austausch und Installation des Linux-Systems ist das Netbook jetzt wieder für Office-Anwendungen nutzbar. Und sogar Youtube-Videos werden flüssig abgespielt.

Mit einer passenden Daten-SIM beispielsweise von der Telekom* im eingebauten SIM-Slot (leider nur 3G) ist das kleine handliche Gerät sogar unterwegs gut nutzbar. Auch ohne zusätzlich einen mobilen WLAN-Router* einpacken bzw. einen Hotspot am Smartphone* öffnen zu müssen.

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